In der Vorbereitung auf dieses Projekt und beim Schreiben meiner Bücher habe ich Karla Rosmarin, also mir selber, einige Fragen gestellt, um meiner Motivation und meiner Vorgehensweise näher auf den Grund zu gehen. Damit ihr auch etwas davon habt und euch vielleicht ein besseres Bild von mir machen könnt, habe ich die Fragen zu einem fingierten Interview zusammengestellt. Los geht’s:

Was hat dich bewogen, Buchautorin zu werden?

Ich habe schon immer gerne geschrieben und mir Geschichten ausgedacht. Als Kind und Jugendliche habe ich mir abends im Bett vor dem Einschlafen wilde Sachen zurechtgesponnen. Ich habe meine Gutenacht-Geschichten sozusagen selbst erfunden. Das hat mir geholfen einzuschlafen. Später, in der Pubertät, waren es oft schwärmerische Plots, in die ich mich gedanklich hineinversetzte. Nicht selten wurden diese inspiriert von Büchern oder Filmen, die ich gelesen oder gesehen hatte.

Ich weiß nicht mehr genau, wann es war, aber ich habe bereits als Teenager gesagt, dass ich gerne mal ein eigenes Buch aus Papier in den Händen halten möchte. Das war also damals schon ein Traum von mir, eBooks gab es da noch nicht. Jetzt im Moment schreibe ich zwar „nur“ digitale Bücher, die man letztlich nur mit Hilfe eines eReaders in der Hand halten kann. Aber wer weiß schließlich, was noch alles passiert in der nächsten Zeit. Außerdem kommt es schließlich auf den Inhalt an. Ich selbst finde das Format des eBooks übrigens ausgesprochen praktisch.

Warum hast du dich ausgerechnet für das Genre des Liebesromans entschieden?

Ich finde es einfach schön, zwei Menschen (oder manchmal auch mehr) dabei zu begleiten, wie sie alle Hindernisse überwinden und zueinanderfinden. Das können große und dramatische, manchmal aber auch die ganz kleinen Hindernisse sein, zum Beispiel negative Gedanken, die wir uns über uns selber machen, oder Missverständnisse, die im Alltag passieren.

Im Roman finden diese Ereignisse meist in einer Überhöhung oder aber einer dramatischen Zuspitzung statt, wie sie im realen Leben (zum Glück) meist nicht passiert. Wobei – man soll nie nie sagen. Einen großen Teil meiner Inspiration nehmen ich tatsächlich aus dem wahren Leben.

Letztlich erkennen wir doch unsere eigenen Konflikte und Ängste oft in solchen Geschichten wieder, wenn auch vielleicht auf einer anderen Ebene. Da tröstet es zu wissen, dass es auch einen Ausweg geben kann.

Liest du selber auch gerne Liebesromane?

Aus genau dem oben beschriebenen Grund: Ja! Ich lese eine Menge, auch andere Genres. Neben Fachbüchern stehen bei mir Krimis und viele, viele Biografien im Regal. Ich mag einfach gute Geschichten, dabei ist mir persönlich das Genre gar nicht so wichtig. Aber wenn ich mich mal so richtig entspannen und mir etwas Gutes tun will, dann versinke ich gern in einer schönen Love-Story. Das hebt die Stimmung. 🙂

Stört es dich nicht, Geschichten zu verfassen, bei denen die Menschen in jedem Fall ein Happy End erwarten?

Im Gegenteil, meine Arbeit als Autorin macht dies sehr gut planbar. *lach* Nein, mal im Ernst, warum sollte es? Es steht mir ja jederzeit frei, auch noch andere Projekte in Angriff zu nehmen. Und schließlich teile ich das Bedürfnis, zu sehen, dass die Dinge am Ende einer Geschichte wieder in Ordnung kommen. Ich finde ganz ehrlich nichts Verwerfliches daran.

Es gab eine Zeit, in der ich beruflich sehr viel um die Ohren hatte und ich gezwungen war, mich mit sehr ernsten Themen auseinanderzusetzen. Damals habe ich angefangen, mir in den Pausen regelmäßig Telenovelas und Daily Soaps anzusehen. Das hat mich entspannt und den nötigen Ausgleich geschaffen. Ich finde, gegen gute Unterhaltung ist nichts einzuwenden. Und was dich persönlich am besten unterhält, kannst du ja immer noch selbst entscheiden.

Wie viele Bände soll deine „Edition Herzklopfen“ bekommen?

Das werden wir sehen. Zunächst sind vier Geschichten geplant. Aber solange mir nicht die Ideen ausgehen, können es sicher auch noch mehr werden. Das hängt zum einen von meiner Zeit ab und der Frage, ob ich noch andere Projekte in der Mache habe. Zum anderen bin ich ja nun auch erstmal gespannt, wie meinen Leserinnen und Lesern die ersten Bände gefallen, die ich in den nächsten Monaten veröffentlichen werde.

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