Wünschst du dir auch manchmal mehr Glück und Zufriedenheit in deinem Leben, bist aber stattdessen unzufrieden und denkst ständig darüber nach, was in den letzten Jahren schief gelaufen ist? Dann ist es möglicherweise Zeit für einen Perspektivwechsel! Der Schlüssel zur Zufriedenheit liegt oft in dir selber, doch der wurde schon vor langer Zeit verschüttet.

Glück und Zufriedenheit

Zunächst einmal stellt sich die Frage: Was bedeutet Glück überhaupt, was macht uns zufrieden? Für mich besteht ein bedeutender Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen. Während Glück in meinen Augen ein sehr flüchtiger Zustand sein kann, ein Moment, in dem alles stimmig scheint oder etwas Schönes eintritt, verstehe ich unter Zufriedenheit ein lang anhaltendes und dauerhaftes Gefühl, das einem Sicherheit gibt.

In einer Studie hat das europäische Statistikamt Eurostat festgestellt, welche Faktoren unser Glücksempfinden beeinflussen. Die Teilnehmer der Studie nannten eine gute Gesundheit als wichtigsten Faktor dafür, ein zufriedenes Leben führen zu können. Auch finanzielle Sicherheit spielt dafür eine Rolle, viel entscheidender als das jedoch war die Frage, ob jemand eine Arbeit hat oder nicht. Diejenigen unter den Befragten, die keinen Job hatten, waren im Schnitt um mehrere Prozentpunkte unzufriedener als die anderen.

Finde deine Aufgabe!

Noch steigern lässt sich dein Glücksempfinden und der Grad an Zufriedenheit, wenn du die Aufgabe, der du dich widmest, sehr gerne tust. Wenn du für eine Sache brennst und ihr mit Leidenschaft nachgehst. Oft gibt es jedoch einen großen Unterschied zwischen dem, was du lebst, und dem, was du liebst. Kein Wunder, dass sich deine Seele nach Größerem sehnt, wenn sie tagtäglich gezwungen ist, ihre Leidenschaft zu verleugnen.

Die Frage ist, warum du deiner inneren Stimme nicht folgst.

Oft liegen die Gründe hierfür in der Vergangenheit. Vielleicht haben deine Eltern es nicht anders gemacht und dir ein Bild von Arbeit und Alltag vermittelt, dass du jetzt nur mit Anstrengung und Mühe verbinden kannst. Oder dein Perfektionismud steht dir im Weg, sodass du denkst, nie gut genug zu sein, um dich zufrieden zu fühlen. Tätigkeiten, die Freude bereiten, werden unter diesen Umständen häufig nicht als gleichwertig betrachtet, da sie ja weniger Mühe kosten.

Ändere deine Perspektive!

Ich halte diese Sichtweise für falsch. Nur weil du etwas mit Liebe machst, heißt das noch lange nicht, dass es weniger wert ist als harte Maloche. Im Gegenteil: Eine solche Aufgabe gibt deinem Leben einen hohen Wert, weil du zum Ausdruck bringst, dass du deine Bedürfnisse achtest und dir selbst somit Wertschätzung entgegen bringst!

Mein Impuls an dich lautet heute daher: Hör auf deine innere Stimme, lass deinen inneren Kritiker jedoch verstummen. Widme dich einem Lebensthema, das mehr Achtsamkeit in dein Leben bringt.

Wenn du dir selbst mit mehr Liebe begegnest, dann ist dies der erste Schritt zu mehr Lebenszufriedenheit!

 

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